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  • AutorenbildCarmen Schnackenberg

Kontroverse Beschaffungspraktiken: Ein Risiko für Reputation und Betrieb

Die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Materialien und Dienstleistungen beziehen, kann weitreichende Auswirkungen haben - sowohl auf die Unternehmensperformance als auch auf die Gesellschaft und die Umwelt. Wenn diese Praktiken jedoch durch beispielsweise Ausbeutung von Arbeitskräften oder Umweltschäden kontrovers sind, können sie zu erheblichen Risiken für ein Unternehmen führen.

Die Risiken kontroverser Beschaffungspraktiken:


Unternehmen, die ihre Waren von Zulieferern beziehen, die in Menschenrechtsverletzungen, Zwangs- oder Kinderarbeit verwickelt sind oder die die Umwelt schädigen, riskieren mehr als nur ihren guten Ruf. Sie können auch Kunden verlieren und müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Kurz gesagt, kontroverse Beschaffungspraktiken können zu erheblichen Reputations- und Betriebsrisiken führen.


Die Rolle von Gesetzen und Vorschriften:


Es gibt eine Vielzahl von internationalen und nationalen Gesetzen und Vorschriften, die Unternehmen dazu verpflichten, Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden in ihrer Lieferkette zu verhindern. Diese reichen vom internationalen Menschenrechtsabkommen bis hin zu nationalen Umweltschutzgesetzen. Es ist wichtig, dass Unternehmen diese Anforderungen verstehen und einhalten.


Chancen für Verbesserungen:


Trotz der Risiken bieten kontroverse Beschaffungspraktiken Ihnen auch Chancen. Ihr Unternehmen hat die Möglichkeit, durch verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken seineReputation zu verbessern, seine Beziehungen zu Stakeholdern zu stärken und das Risiko rechtlicher Konsequenzen zu minimieren.


Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen:


Um kontroverse Beschaffungspraktiken zu vermeiden, sollte Ihr Unternehmen eine sorgfältige Lieferketten-Due-Diligence durchführen und verantwortungsvolle Beschaffungsrichtlinien implementieren. Es ist zudem wichtig, Ihre Lieferanten regelmäßig zu überprüfen und transparente Berichterstattungsmechanismen zu etablieren. Darüber hinaus können SIe mit Stakeholdern zusammenarbeiten, um gemeinsam Lösungen zu finden, wie kontroverse Beschaffungspraktiken verhinder werden können .


Wichtige KPIs:


Einige der KPIs, die Ihr Unternehmen im Blick behalten sollte, sind die Anzahl der Lieferantenüberprüfungen, der Prozentsatz der Lieferanten, die den Unternehmensrichtlinien entsprechen und die Anzahl der identifizierten und behobenen Fälle von kontroversen Beschaffungspraktiken. Diese KPIs können dazu beitragen, die Wirksamkeit der implementierten Strategien zu bewerten und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.


Ein praktisches Beispiel:


Ein gutes Beispiel dafür, wie ein Unternehmen auf kontroverse Beschaffungspraktiken reagieren kann, ist ein Bekleidungshersteller, der erfährt, dass einer seiner Zulieferer in Ausbeutung von Arbeitskräften verwickelt ist. Das Unternehmen reagiert mit der Unterstützung von WHCo proaktiv, indem es den Zulieferer umgehend suspendiert und eine gründliche Untersuchung einleitet. Gleichzeitig stärkt es seine Lieferantenbewertungs- und Überwachungsprozesse und arbeitet eng mit NGOs und Brancheninitiativen zusammen, um sicherzustellen, dass seine Beschaffungspraktiken verantwortungsbewusst und transparent sind.


Fazit


Kontroverse Beschaffungspraktiken stellen erhebliche Risiken für Unternehmen dar, bieten aber auch Chancen für Verbesserungen. Durch die Implementierung verantwortungsvoller und transparenter Beschaffungspraktiken kann Ihr Unternehmen diese Risiken minimieren und gleichzeitig seinen sozialen und ökologischen Fußabdruck reduzieren. Es erfordert Engagement, Due Diligence und ein hohes Maß an Transparenz, aber die Vorteile - sowohl für Ihr Unternehmen als auch für die Gesellschaft - sind beträchtlich. Wir bei WHCo unterstützen Sie gerne dabei, Ihren sozialen und ökologischen Fußabdruck zu analysieren und zu verbessern.


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